Aerztliche Erfahrungen über die Malaria der Tropen-Länder by Ludwig Martin

By Ludwig Martin

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Prof. Dr. Karl Wohlhart leht an der Technischen Universität Graz am Institut für Mechanik

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Eine genauere Untersuchung derselben ergibt nun entzündliche Schwellung häufiger der GI a nd u la e iliacae externae, seltener der Glandulae crurales und in diesem Falle hauptsächlich der RosenmüIIer'schen Drüse, niemals aber der Leistendrüsen. Bei Erkrankung der ersteren Drüsengruppe constatirt man oberhalb des Poupart'schen Bandes einen aus der Tiefe des Beckens hervorquellenden und die Haut nicht selten über dem genannten Bande wulstartig vortreibenden Tumor, der sich extraperitoneal in die Tiefe des kleinen Beckens verfolgen lässt, während bei Affection der Cruraldrüsen unterhalb der Leiste auf der vorderen und inneren Schenkelfläche nur eine sanfte Erhöhung entsteht, deren Mittelpunkt meist von der Rosenmüller'schen Drüse gebildet wird.

Viel häufiger als die perniciöse Intermittens kam mir das sogenannte larvirte Wechselfieber zur Beobachtung und zwar in einer unglaublichen Mannigfaltigkeit der Form. Obenan stehen die Neuralgieen des Quintus und in erster Linie jene des Nervus supraorbitalis. Ohne Vorläufer entstehen plötzlich Schmerz, Thränenfluss, Lichtscheu, Injection der Bindehaut und selbst welches Lidschwellung. Chinin, noch besser Antifebrin Mittel bei den Malaria-Neuralgieen meiner Erfahrung zu folge als ein Specificum angesehen werden kann - bringen rasch Besserung.

Chinesen erlagen hiedurch in erschreckend grosser Zahl, während Malaien und ihnen Gleichgestellte trotz ebenfalls 4* 52 häufiger Recidive, die jedoch leichterer Art waren, an Ort und Stelle ihre Gesundheit wieder erlangten, was - wie gesagt bei Europäern, mit Ausnahme von nur wenigen gut überstandenen Remittensfällen, gar nie und bei Chinesen nur selten der Fall war. 1m Allgemeinen verhinderte übrigens der fortwährende Wechsel der Bevölkerung sowie die starke Beeinflussung des Leidens durch Chinin und andere Mittel eine genauere Beobachtung.

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